Emma Bormann  (Frau Dr. phil.)

Biografie:
 Emma Bormann wurde in Klosterneuburg geboren. Sie studierte in Wien Frühgeschichte, Germanistik und auch bildende Kunst. In ihrer künstlerischen Tätigkeit widmete sie sich vor allem dem Holzschnitt, ihr Lieblingsinstrument bei der Kreation von Veduten europäischer und amerikanischer Städte. Blätter Bormanns werden vom New York Metropolitan Art Museum angekauft. Ihr gelebtes Bekenntnis zum protestantischen Glauben führt sie 1938 mit ihrem Ehemann Dr. Eugen Milch in ein Lepra Spital in der Provinz Kanton. Die Kriegswirren zwingen sie 1943 zur Flucht nach Shanghai, wo sie auch ausstellt. Sie befreundet sich mit dem Peking Oper Schauspieler Mei Lanfang, den sie auch wiederholt zeichnet. 1952 kehrt sie nach Österreich zurück. Als sie bereits 70 ist, wird sie von ihrer in Japan lebenden Tochter Uta nach Japan geholt und wird dort zur Zelebrität. Zu ihren Vernissagen finden sich sogar Mitglieder der japanischen Kaiserfamilie ein. Mittlerweilen  
befinden sich ihre Werke nicht nur im Metropolitan in New York, sondern auch in der Albertina, im Britischen Museum, in der Smithsonian Institution in Washington und im Chicago’s Art Institute. 1974 verstirbt Emma Bormann während eines Besuches bei ihrer Tochter in Kalifornien. 

Titel von Emma Bormann

Es war einmal in China

Es war einmal in China

Berührende, dramatische, romantische und skurrile Erinnerungen von Bekannten und Unbekannten

Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Österreich-Chinesischen...