Der kleine Ritter mit dem großen Herzen

Von Elisa Baumann (Autor/in)., Eva Wechselauer (Illustrator/in). | Gebundene Ausgabe | 40 Seiten | Erscheint voraussichtlich: 15. 11. 2021 | ISBN: 9783991140122 | 1.Auflage

Das zweite Kinderbuch von Elisa Baumann.
Auf Burg Eisenerz ist immer etwas los. Die Ritter lieben es zu kämpfen und sich zu duellieren, nur Ritter Emilio ist nicht wie all die anderen Ritter.

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Mitwirkend Elisa Baumann
Eva Wechselauer
VerlagBacopa Verlag
ISBN9783991140122
Illustrationen Anzahl17
Sprache(n) Deutsch
Seitenzahl40
Erscheinungsdatum2021
Auflage1. Auflage
AusführungGebundene Ausgabe

Bibliographie

Auf Burg Eisenerz ist immer etwas los. Die Ritter lieben es zu kämpfen und sich zu duellieren, nur Ritter Emilio ist nicht wie all die anderen Ritter. Er ist klein, zart und kann Kämpfe nicht leiden, dafür ist er liebevoll und liest sehr gerne Bücher. Eines Tages begibt er sich aus Liebe zur Prinzessin auf eine gefährliche Reise und beweist seinen Mut und sein großes Herz.
Eine märchenhafte Geschichte für 5 bis 8-Jährige, die zeigen soll, dass Freundlichkeit mehr bewirkt als körperliche Stärke.

Einstieg in die Geschichte

Vor langer Zeit gab es im Finsterwald eine kleine Burg, Burg Eisenerz. Auf dieser kleinen Burg lebten zehn Ritter, neun Pferde, acht Mägde, ein König und eine Prinzessin. Die Ritter waren reiche und edle Männer, die gerne mit ihren Rüstungen bekleidet, Schwertkämpfe austrugen. Nur einem dieser zehn Ritter bedeuteten Reichtum und Kämpfe gar nichts. Ritter Emilio war nicht so stark wie die anderen, und er konnte es nicht leiden, sich zu duellieren oder zu kämpfen. Er war klein, zart, freundlich und schlau, zudem hatte er ein besonders großes Herz. Außerdem liebte Emilio es, der Prinzessin zuzusehen, wenn sie durch die Burg tanzte. Stets lauschte er ihrer schönen Stimme, wenn sie beim Tanzen vor sich hin summte. Denn im Geheimen schlug sein Ritterherz für sie.

Weil Ritter Emilio jedoch so klein und dürr war und das Kämpfen nicht mochte, wurde er von allen nur „Knirpsi, der Feigling“ genannt. Ein Feigling war Ritter Emilio jedoch ganz und gar nicht, denn so etwas wie Furcht kannte der kleine Ritter nicht. Leider bekam er aber nie die Möglichkeit seinen Mut zu beweisen. Wenn es nämlich hieß: „Pferde satteln, es gibt einen Auftrag des Königs!“, dann blieb nie ein Pferd für Emilio übrig. Es machte ihn traurig, dass die anderen ihn wie einen Versager behandelten. Denn wie konnte er so jemals der Prinzessin beweisen, wie mutig und einzigartig er tatsächlich war?

Jedes Mal, wenn er wieder nicht mitreiten durfte, ging er in die Bibliothek. Hier konnte er sich ablenken und die vielen Bücher machten ihn zu einem sehr schlauen Ritter. Auch im Wald hielt er sich gerne auf, um die Tiere zu besuchen. Diese kannten den kleinen Ritter schon sehr gut und kamen herbei, um ihn zu begrüßen. Manchmal lauschten sie den Klängen seiner Flöte, die er von seinem Großvater bekommen hatte und auf der er so gerne spielte.

Eines Tages jedoch wurde die Prinzessin schwer krank……..